Die Träume. Das Flüstern. Das Kichern. Die Jugendherbergen.

Eine Idee, die bis heute fasziniert

Die Geburt der Jugendherbergen begann mit einem Donnerschlag: Im Sommer 1909 unternahm der Lehrer Richard Schirrmann mit seinen Schülern eine achttägige Wandertour von Altena nach Aachen, als am zweiten Abend ein Unwetter aufzog: Donner grollte, Hagel prasselte. Und Schirrmann hatte den entscheidenden Geistesblitz.

Geschichte und Geschichten

Da sie bei den Bauern kein Dach über den Köpfen fanden, schlüpfte Schirrmann mit den Kindern in einer leer stehenden Dorfschule unter. Während die Schüler träumten, entwickelte Schirrmann seinen Plan: Im Abstand von einem Tagesmarsch sollten gastliche Unterkünfte junge Wanderer erwarten. „Auch die Knaben und Mädchen des gemeinen Mannes müssen frisch-fröhliches Wandern als Gegengewicht für die Stubenhockerzeit ihrer Schuljahre üben.“ Die Idee der Jugendherbergen war geboren. 1912 entstand auf der Burg Altena die erste ständige Jugendherberge.

Erfolg mit Gefühl

Getuschel und Gekicher nach Sonnenuntergang, Herzklopfen und der erste schüchterne Kuss, Lager-feuer und  glühende Augen, Stockbrot und Schnitzeljagd – Aufenthalte in Jugendherbergen gehören zu den schönsten
Erlebnissen. Jede Generation hat ihre eigenen Erinnerungen. Nur eines ist immer gleich geblieben: das unvergessliche Gemeinschaftsgefühl.


Über 100 Jahre auf einen Blick
1909: Geburtsjahr der Jugendherbergsidee
1910: Schirrmann veröffentlicht einen Aufsatz in der Kölnischen Rundschau. Aus ganz Deutschland kommen Spenden für seine Idee.
1912: Eröffnung der ersten ständigen Jugendherberge auf Burg Altena
1919: Gründung des „Zentralen Hauptausschusses für Jugendherbergen“
1932: 2.123 Jugendherbergen in Deutschland, mehr als 4,5 Mio. Übernachtungen
1949: Neugründung des Deutschen Jugendherbergswerkes auf Burg Altena
2009: „Sondermünze“ zum Jubiläum der Idee

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